Jede Übung hat einen Beweggrund:

Das unbewusst Wirkende anhalten zu können. Jede Übung kann ohne ein „bestimmtes Ergebnis“ jederzeit beendet werden.

 

Grundübung 4: Die systemische Bremse. Komm in deiner Wolke an.

Die Kraft der Entscheidung. Zeit für eine neue Position.

Was wählst du: die Sonne oder die Wolken. Befreie deinen Kräftehaushalt aus seinem Spagat. Stelle dir die Frage: Wie ist es gerade in mir?

 

 

 

Komm in deine Sonnennatur-  bist du in der Wolke oder bei der Sonne?

 

Diese Übung kannst du immer machen, wenn es dir nicht gut geht, also wenn es akut in dir tickert. Entweder laut (emotional fühlbar) oder leise unrund ist (du kannst nicht erkennen was in dir vorgeht)

 

Stelle dich zuerst in deinen Raum und frage dich zuerst: "Wo bin ich gerade wirklich?"

 

Bitte stelle dir zwei Hula-Hopp Kreise (oder zwei Kissen) auf dem Boden vor oder lege tatsächlich auch zwei hin. Ein Kreis (Kissen) symbolisiert die Wolke (das gegenwärtige unrund sein) und der andere Kreis die Sonne (dein Wunsch, dein Wohlergehen, Gottes Führung, die Wandlung, die Schöpferkraft).

 

Ich erinnere mich: Wann immer es akut unrund in mir ist, dann bin ich nicht im Kreis der Sonne. Dann bin ich im oder am Kreis der Wolke. Gehe dann zum Kreis der Wolke. Wie ist dein Gefühl? Gehst du dort um den Kreis herum. Willst du dort reinstehen oder vielleicht auch reinsitzen? Drehst du dem Kreis den Rücken zu? Möchtest du am liebsten das Zimmer verlassen? Das alles kann sein.

 

Die erste große Bewegung ist, im Kreis der Wolke anzukommen um danach zum Kreis der Sonne zu gehen.

 

Versuche nicht den Kreis der Wolke zu ignorieren, sondern komm dort ganz bewusst an.

 

Verlasse danach den Kreis der Wolke ganz bewusst und sehe zum Kreis der Sonne.

Frage dich was zieht mich mehr an? Die Wolke oder die Sonne? Spreche aus, was dich mehr anzieht.

 

Gehe dann, wenn es stimmig ist für dich um die Sonne herum und stelle dich dort hinein.

 

Der Sinn der Übung ist das eigentliche tun. Denn durch diese Übung lernen und beobachten ganz viele Bereiche in dir mit.

 

Das Ziel ist deine Wahlmöglichkeit: Wo möchte meine stärkste Position sein? Möchte sie heute in der Wolke sein oder nicht.

 

So lange wir nicht erkennen, dass wir in der Wolke sind können wir auch nicht wählen ob wir uns dort aufhalten wollen oder nicht.

 

Es ist eine hochwirksame Übung, die sich über die ganzheitliche Ebene hinausbewegt.

 

Du musst während der Übung keine Zusammenhänge verstehen können.

Deine Gehirnstruktur lernt durch diese Übung zu erkennen, wann du zukünftig in der Wolke bist und wann in der Sonne. Dadurch kannst du immer schneller in deinem Gewirke halten und erkennen wo du bist.

 

Streiche während du die Übung machst, alle warum, wieso, weshalb Fragen aus deinem Mind. Wir wollen die Übung nur tun.

 

 

 

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© Heike Maurer "Über Nacht glücklich"